Wer sagt, dass Ferien nur in grossen Städten oder exotischen Orten spannend sind? Manchmal braucht es nur den richtigen Ort, eine gute Truppe und etwas Abenteuerlust, um gute Erinnerungen zu schaffen. So geschehen in der diesjährigen Vivazzo Ferienwoche, welche den 14 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie fünf Begleitpersonen die Schweiz von einer anderen Seite zeigte.
Das Abenteuer beginnt
Unsere Reise begann mit der Fahrt in zwei kleinen Bussen und einem PW via San Bernardino sowie mit einem Auswärts-Essen in Splügen GR. Im Tessin angekommen, erwartete uns die Ferienanlage in Magliaso direkt am See – ein ruhiger, schöner Ort: Einzel- und Zweierzimmer in kleineren Pavillons – gemütlich und praktisch zugleich. Direkt vor unserem Esssaal eine Terrasse, die wie gemacht war, um jeden Abend gemütlich zu essen, zu sitzen und den Sonnenuntergang zu geniessen.
Kulinarische Höhepunkte und Tanzabenteuer
Was man in einer Vivazzo Ferienwoche niemals unterschätzen darf, ist das Essen! Im „Centro Magliaso“ wurden wir verwöhnt. Zmorge und Znacht wurden uns jeden Tag gebracht, das Mittagessen organisierten wir selber. Die Küche des Hauses war ein Genuss! Besonders das Spaghettibuffet an einem der Abende war ein Highlight. Und das war noch nicht alles: Alleinunterhalter Antonio hatte uns mit seinen Liedern bald auf der Tanzfläche. Mit einer Polonaise und bester Stimmung beschlossen wir diesen Abend.
Flughafenbesuch – Die Enttäuschung in Agno
Und dann war da noch der Flughafen Agno, der uns in den Bann ziehen sollte. Wir hatten uns auf den Anblick mehrerer Flugzeuge gefreut, doch was wir dort sahen, war… eher bescheiden. Ein leeres Rollfeld, ein paar unscheinbare Maschinen und keine einzige „Luftfahrt-Action“. Der Flughafen selbst war zwar schön zu erleben, aber die erhoffte Begegnung mit der Flugzeugwelt blieb leider aus. Dafür hatten wir Zeit, uns in einem Café niederzulassen und die Aussicht zu geniessen.

Natur und Erkundung: Auf den Spuren der Goldminen
Wusstet ihr, dass die Schweiz Goldminen hatte? Wir auch nicht…! Aber einige Wagemutige machten sich auf, um die Überreste der Goldmine Sessa, hoch über Ponte Tresa, zu sehen. Nur schon der Weg vom Parkplatz zum Besuchereingang hatte es in sich – aber es hat sich gelohnt!
Locarno – Einkaufen mit Seesicht
Natürlich durfte Locarno im Programm nicht fehlen. Mit dem Zug – kostenlos dank Ticino Ticket – ging es ins charmante Städtchen am Lago Maggiore. Hier konnten alle nach Herzenslust bummeln, shoppen oder einfach in einem Café sitzen und einen Coupe geniessen. Die Aussicht auf den See war dabei das perfekte Hintergrundbild.

Bergpanorama auf dem Monte Lema
Wer dachte, wir hätten schon alles gesehen, der hatte sich getäuscht! Eine Fahrt auf den Monte Lema stand noch auf dem Programm. Mit dem Postauto ging es die kurvigen Strassen bergauf, und dann erwartete uns eine Luftseilbahn. Der Blick von oben – wunderschön!
Gelato in Caslano und ein italienischer Markt
Zu Fuss machten wir uns auf den Weg ins kleine Nachbardorf Caslano. Dort gab es nicht nur feine Gelati, sondern auch den perfekten Caffè – und das alles am Seeufer!
Ein Höhepunkt der Woche war zweifellos der Markt in Ponte Tresa auf der italienischen Seite des Flusses: Pizza, Pasta, ein bisschen flanieren und die Atmosphäre eines italienischen Marktes geniessen.
Fazit: Es sind die kleinen Dinge, die zählen
Unser Ferienlager war ein Abenteuer: von den Bergen über das gemütliche Städtchen bis hin zu den kulinarischen Genüssen, die nicht nur satt, sondern auch glücklich machten. Zwar haben wir kein echtes Gold gefunden, aber nun einen grossen Schatz mit Erinnerungen!

Ursula Hänni, ehemalige Betreuerin Wohnhaus Kastanienbaum, Vivazzo Stiftung
Diese sympathischen Bewohnenden leben im Wohnhaus Kastanienbaum und im Wohnhaus Birkenhof. Für Informationen zu allen Wohn- und Arbeitsangeboten klicke direkt auf diesen Link.




