Maria Kobel – Jubiläum

09.06.2026 | Blog >

Maria Kobel – seit 25 Jahren mit der Vivazzo Stiftung unterwegs
Sieben Fragen an die Jubilarin

Maria Kobel arbeitet seit fünfundzwanzig Jahren im zweiten Arbeitsmarkt der Vivazzo Stiftung. Heute arbeitet sie in der Holzmanufaktur. Wir haben Maria bei der Arbeit getroffen und ihr sieben Fragen gestellt.

 

Drei Worte, die du mit der Vivzazo Stiftung verbindest?

Sein. Leben. Gestalten. Das ist auch das Motto der Stiftung. Für mich stimmt es. Ich kann hier meine Fähigkeiten ausleben. Ich habe ein Sozialleben. Und ich kann mein Leben so gestalten, wie ich es mir vorstelle. Trotz Handicap habe ich einen Arbeitsplatz. Trotz Handicap werde ich wertgeschätzt. Das motiviert mich.

 

Dein Werdegang bei der Stiftung?

Ich arbeitete erst viele Jahre lang in der Biogärtnerei, dann nochmals viele Jahre in der Vivazzo Geschenkboutique und nun bin seit sieben Jahren in der Holzmanufaktur. Zudem wohne ich in einer WG der Stiftung.

 

Was gefällt dir an der Holzmanufaktur?

Wenn ich am Morgen zur Arbeit komme, werde ich immer herzlich empfangen. Ich komme mit meinen Kolleginnen und Kollegen gut aus. Es ist der richtige Arbeitsplatz für mich. Im Moment öle ich Brotbretter. Das mache ich am liebsten. Aber ich male, schleife und fräse gerne. Weniger gern zähle ich Sachen ab, da muss man immer ganz bei der Sache sein. Beim Ölen kann ich besser meinen Gedanken nachhängen.

 

Was würdest du neuen Mitarbeiter:innen empfehlen?

Geduldig sein mit sich selbst. Wenn man beginnt, muss man nicht das Gefühl haben, man muss gleich alles können. Ich habe mich in der Zeit bei der Stiftung stark entwickelt. Zu Beginn hatte ich nur kleine Pöppel für ein Eile-Mit-Weile-Spiel angemalt. Mit der Zeit konnte ich immer mehr Aufgaben übernehmen. Mich persönlich hat es motiviert, dass ich gefordert wurde. «Mach das besser!» ist für mich eine hilfreiche Ansage. So kann ich mich weiterentwickeln.

 

Eine besondere Erinnerung?

Der letzte Teamausflug. Wir fuhren ins Lindt Home of Chocolate in Kilchberg. Wir bekamen eine Führung und haben was gelernt. Wir hatten aber auch Zeit uns als Team auszutauschen, zu plaudern und zusammen zu sein.

 

Was machst du, wenn du nicht für die Holzmanufaktur arbeitest?

Ich mache Musik. Ich komponiere Symphonien. Im Birkenhof spiele ich Klavier. Einfach für mich.

 

Dein Wunsch für die Zukunft?

Dass ich mich immer weiterentwickeln kann – und dass ich weiterhin einen guten Umgang mit meinen Mitbewohnenden und meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen habe.

 

Daniel Fehr, Marketing & Kommunikation

 

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