Biogärtnerei am Fiirabigmärt Rüti: Gemüse trifft Feierabendstimmung

04.08.2026 | Blog >

Unsere Biogärtnerei war zweimal am Fiirabigmärt in Rüti mit dabei. Zwischen Gemüse, Blüten, Feierabendbier und vielen Begegnungen zeigte sich: Verkaufen ist das eine, sichtbar sein das andere.

 

«Es ist ganz gut gelaufen», sagt Max, Mitarbeiter Biogärtnerei, nach den ersten Einsätzen am Fiirabigmärt. Umsatzmässig sei der Markt aber nicht besonders stark gewesen. «Für mich war das mehr ein Werbeauftritt für die Stiftung und die Gärtnerei.» 

Diese Beobachtung teilt auch Sarah Wolff, Fachperson der Biogärtnerei. Die Leute kommen nach Feierabend vorbei, trinken etwas, essen gemeinsam und starten gemütlich ins Wochenende. Gemüse einkaufen steht dabei nicht unbedingt an erster Stelle. Für die Biogärtnerei bedeutet das: Viele schöne Begegnungen, aber eher wenige grosse Einkäufe. 

Zwischen Freude und Realität 

Schön seien vor allem die Begegnungen gewesen. «Die Leute hatten sehr Freude daran, dass wir unser Gemüse mit verschiedenen Blüten dekoriert haben.» Auch Max habe mit seiner offenen Art viel zur Stimmung beigetragen: «Er konnte super mit Kindern und hat auch mal ein Chriesi verschenkt.» 

Gleichzeitig sei klar geworden, dass der Fiirabigmärt weniger ein Einkaufmarkt ist. «Die Leute suchen eher Feierabend, ein Bierchen, etwas zu essen und gemütliches Zusammensitzen», sagt Sarah.  

Finanziell habe sich der Aufwand für die Biogärtnerei deshalb bis jetzt eher weniger gelohnt. Für die Sichtbarkeit der Biogärtnerei könne der Auftritt aber trotzdem wertvoll sein. 

 

Viel Arbeit im Hintergrund 

So entspannt der Abend vor Ort wirkt, so viel Vorbereitung steckt dahinter. Am Freitag stehen in der Biogärtnerei bereits der Wochenmarkt und die Gmües-Chistli an. Zusätzlich für den Fiirabigmärt zu ernten, zu rüsten und vorzubereiten, sei anspruchsvoll.

«Da gilt ein grosser Dank dem ganzen Ernteteam und allen Mitarbeitenden, die vorgearbeitet haben», sagt Sarah.  

Nochmals dabei im August 

Praktisch ist, dass der Stand vor Ort bereitgestellt wird und keine Standgebühren anfallen. Für Sarah war auch der Platz ein Highlight: «Unter der Rotbuche im Schatten – für mich der schönste Platz.» 

Wer den Stand der Biogärtnerei bisher verpasst hat, kann am 27. August nochmals am Fiirabigmärt in Rüti vorbeischauen. Wie es danach für die Biogärtnerei am Fiirabigmärt weitergeht, ist noch offen und wird im Team besprochen. 

Ansonsten gibt es das leckere Biogemüse jeden Freitagmorgen am Wochenmarkt Uster oder zu den Öffnungszeiten im Hofladen der Biogärtnerei 

Severin Kolb, Marketing & Kommunikation