Es war voller als im letzten Jahr – aber genauso festlich. Ein Rückblick über den Advents-Märt mit Patrick Helbling über sein motiviertes Team, eine überrannte Bastelecke und ein grosses Dankeschön an die gesamte Stiftung.
Am 20. Dezember hat sich die Werkstatt unserer Holzmanufaktur in Wolfhausen bereits zum dritten Mal in einen Advents-Märt verwandelt: Leckereien vom Grill, Musik, bastelnde Kinder und viele gut gelaunte Menschen. Es wurde geschaut, erzählt, gekauft, gelacht – ein Tag, der unsere Arbeit in festlichem Ambiente sichtbar machte und Begegnungen ermöglichte.
Deutlich mehr Leute
«Wir haben schon an den Wettbewerbszetteln gemerkt, dass mehr Leute da waren: ungefähr 120 Einwürfe», sagt Patrick Helbling, Angebotsleiter Holzmanufaktur. «Auch Getränke, Würste und Hotdogs haben wir mehr verkauft als in den Vorjahren.» Die Werbung habe geholfen – und das Kinderkonzert habe zusätzliche Besuchende wie Eltern und Grosseltern angezogen. «Wir haben uns über das Konzert gefreut und die Leiterin des Kinderochesters hat uns gesagt, sie würden gerne wiederkommen.», erzählt Patrick. Schön war auch der Besuch vom ehemaligen Leiter Christian Kaufmann: «Das Team hat sich über seinen Besuch gefreut».
Bastelecke und Wettbewerb
«Die Bastelecke war zeitweise überrannt», erzählt Patrick lachend. Am Ende des Tages waren alle vorbereiteten Bastel-Holzstücke weg. Kinder steckten Tannenbäume zusammen, bemalten sie und dekorierten «Holzrugeli» für Weihnachtsbäume. Ein Highlight war auch der Wettbewerb: «In der ganzen Werkstatt mussten Hobel gefunden werden – und das Gewicht einer Kiste mit Spänen galt es zu schätzen.» Die spielerische Idee habe viele ins Gespräch gebracht. Zu gewinnen gab es schöne Holzprodukte aus der Holzmanufaktur.
Kundenaufträge erhalten
Das Interesse an unseren Kundenarbeiten hat unser Team besonders gefreut. Einige seien erstaunt gewesen, wie breit die Arbeiten sind – von Einbauküchen über Parkett bis zu Möbeln nach Mass. «Direkt am Märt sind zwei, drei Aufträge entstanden», sagt Patrick: «Ein Tisch aus Wetzikon kann restauriert werden, zwei Personen brachten ihre Rüstbretter zum Auffrischen, und jemand hat eine Schrank-Offerte angefragt.» Auch das ausgestellte Salontisch aus Nussbaum habe eine Anfrage ausgelöst und führe vermutlich zu einem Auftrag. «Solch schöne Kundenaufträge freuen uns immer besonders», fasst Patrick zusammen.
Toller Teamspirit
Am Montag nach dem Event sei das Team kurz zusammengesessen und habe den Tag ausgewertet. «Viele der neuen Mitarbeitenden, die von Noveos zu uns gekommen sind, waren begeistert», erzählt Patrick. Einige hätten den Event im Vorfeld einschüchternd empfunden; umso schöner sei es, dass sie ihn so genossen hätten. Allgemein spricht Patrick dem ganzen Team für ihren Einsatz ein grosses Kompliment aus.
Ganze Stiftung beteiligt
Der Aufwand sei stattlich – zwei Tage Aufbau, ein Tag Rückbau –, doch die Bereitschaft im Team sei riesig: «Alle helfen einander, der Teamspirit ist toll.» Beteiligt seien viele Bereiche aus der ganzen Vivazzo Stiftung gewesen: die Geschenkboutique mit einem eigenen Stand, die Biogärtnerei mit Geschenkkörben beim Produkteverkauf der Holzmanufaktur, das Vivazzo Service-Team mit Bänken und Kaffeemaschinen, das CLEANies mit zusätzliche Lappen, die Dekomaterialien von der Vivazzo-Adventsfeier (Pomp&Gloria/Geschenkboutique), das Marketing-Team in der Kommunikation sowie der interne Kurier mit Lieferungen und das Hauswart-Team mit einem Gerüst, um die Lichter aufzuhängen. «Gefreut haben wir uns auch über die zahlreichen Besuchenden aus der Stiftung, wie etwa der Besuch der Wohngruppen», sagt Patrick.
Es seien also quer durch die Stiftung Menschen am Event beteiligt gewesen – fast alle Bereiche: «Ein riesengrosses Dankeschön an all die helfenden Hände – es ist einfach toll dass wir in der Stiftung so viele Ressourcen nutzen dürfen und uns alle unterstützen, diesen Event auf die Beine zu stellen. Herzlichen Dank!»
Umsätze und Nachbarschaftsgeschichte
«Wir konnten unseren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern», sagt Patrick erfreut. Die Geschenkboutique legte umsatztechnisch sogar etwa doppelt zu. Die Einnahmen seien gestiegen. Auch eine schöne Geschichte: Zwei Jungs aus der Nachbarschaft verkauften am Märt ihre selbstgegossenen Kerzen und Produkte – jeden Franken investieren sie wieder in Material und Maschinen. Das Team habe die Teilnahme bewusst unterstützt, weil solche Eigeninitiative und Motivation von jungen Leuten toll sei.

Erfolgreicher Advents-Märt 2025
Patrick betont: «Wir haben bis jetzt nur gute Rückmeldungen erhalten und freue uns, die Menschen nächstes Jahr wiederzusehen.» Am Ende bleibt ein klares Fazit: Der Advents-Märt 2025 sei ein Erfolg gewesen.
Severin Kolb, Marketing & Kommunikation
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