Wöchentlich gehen rund 90 Gmües-Chischtli aus unserer Biogärtnerei in die Region. Vom Ernten bis zur Auslieferung greifen viele Schritte ineinander – getragen von Mitarbeitenden, die den Prozess grösstenteils selbständig bewältigen.
Seit drei Jahren liefern wir Kundinnen und Kunden aus der Umgebung ein Gmües-Chischtli – gefüllt mit saisonalem Bio-Gemüse. Was damals als Idee begann, kann heute als Erfolg bezeichnet werden: Das Gmües-Chischtli erfreut sich grosser Beliebtheit.
Die Arbeit zum Gmües-Chischtli beginnt dort, wo das Gemüse wächst: auf den Feldern und in den Gewächshäusern der Biogärtnerei. Das Biogärtner:innen-Team meldet wöchentlich, was bereit ist, geerntet zu werden. Das Markt-Team plant dann die Zusammenstellung und Auslieferung der Chischtli.
Arbeit fördert Selbständigkeit
Jeden Dienstag- und Freitagmorgen geht es dann ans Abpacken: Die Kisten werden nach Lieferschein zusammengestellt, immer zu zweit. Einer wägt ab, der andere richtet her. So entstehen Kiste für Kiste die unterschiedlichen Abo-Lieferungen – Single, Duo oder Family.
Die Abläufe sind mittlerweile eingespielt und werden selbständig von unseren Mitarbeitenden im zweiten Arbeitsmarkt absolviert. Das Gmües-Chischtli ermöglicht also mit jeder Kiste Teilhabe.
Auslieferung im E-Auto
Am Schluss des Prozesses steht jeweils die Auslieferung an. Dienstags in Fehraltorf, freitags in Uster. Auch hier sind wieder jeweils zwei Mitarbeitende gemeinsam unterwegs und absolvierten im letzten Jahr 9792km für Bestellungen in Uster und 2138km in Fehraltorf. Um auch hier im Geiste der Biogärtnerei ökologisch zu sein, werden unsere Bestellungen per Elektroauto an die rund 90 Haushalte geliefert.
Mit der Zeit kennt man die Wege, teilweise auch die Menschen, die hinter den Bestellungen stehen. Die Kisten gehen direkt vom Feld zu ihnen nach Hause.
Gegen Foodwaste
Wichtig ist uns, dass alles geerntete Gemüse auch verwendet wird. Nicht nur, weil viel Arbeit und Liebe in den Gemüsen stecken, sondern auch, weil wir keinen Foodwaste betreiben wollen.
Somit wird Gemüse, das nicht perfekt aussieht, nicht weggeworfen. Es wird in unserer Küche veredelt, dient als Mittagessen für unsere Teams, wird an «Tischlein deck dich» weitergegeben oder ans Team verteilt.
Anja Wolf, Biogärtnerei
Informationen zur Vivazzo Biogärtnerei finden Sie hier.