Im Wohnhaus Buchenhof erhält das Gemeinschaftszimmer nach 25 Jahren einen neuen Eichenparkettboden.
Im Gemeinschaftszimmer des Wohnhauses Buchenhof herrscht derzeit Ausnahmezustand. Wo sonst Bewohnende zusammensitzen, fehlt momentan der Boden.

Der bisherige Eichenparkettboden hat 25 Jahre lang gute Dienste geleistet. Täglich gingen Menschen über ihn. Schlurften, schritten, tanzten, hüpften. Sicher fiel auch mal ein Stück Pizza darauf. Oder eine Kaffeetasse zersprang. Mehrmals wurde der Boden abgeschliffen und aufgefrischt. Doch inzwischen war er an vielen Stellen stark abgenutzt. «Als Stiftung achten wir darauf, nachhaltig zu renovieren. Doch der Parkettboden ist mittlerweile so dünn, dass ein weiteres Abschleifen nicht mehr möglich ist. Deshalb ersetzen wir ihn», sagt Florian Baumann, Angebotsleiter des Wohnhauses Buchenhof.
Seit einigen Tagen sind Mitarbeitende der Vivazzo Holzmanufaktur mit der Renovation beschäftigt, mehrheitlich Personen aus dem zweiten Arbeitsmarkt. Gemeinsam entfernen sie den alten Boden und bereiten den Untergrund für das neue Parkett vor. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll. «Vor allem die Hitze hat uns zu schaffen gemacht», erzählt Adrian. Nach dem Rückbau stehen noch Schleifarbeiten und kleinere Ausbesserungen am Untergrund an. Anschliessend verlegt das Team den neuen Eichenparkettboden.
Für einige Mitarbeitende gehört diese Arbeit zum Alltag. Andere sammeln dabei neue Erfahrungen. So wird der Holzmanufaktur-Mitarbeitende Florian zum ersten Mal einen Parkettboden verlegen. Unterstützung erhält er von seinen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Dass Mitarbeitende Neues lernen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können, ist ein wichtiger Teil der Arbeit in den Vivazzo Betrieben.
Während der Renovation bleibt das Gemeinschaftszimmer geschlossen. Damit die Bewohnenden trotzdem einen gemeinsamen Treffpunkt haben, steht im Garten ein grosses Zelt. Dort finden die Mahlzeiten statt und die Polstergruppe hat vorübergehend einen neuen Platz gefunden.

Die Bauarbeiten bringen auch Herausforderungen mit sich. Besonders der Lärm der Maschinen belastet einige Bewohnende. «Das verursacht Stress und wirkt sich auf das Zusammenleben aus», sagt Florian Baumann. Andere bleiben gelassen. Bewohnender Felix nimmt den Baulärm mit Ruhe. Auf die Frage, ob ihn die Arbeiten stören, antwortet er knapp: «Gar nicht so schlimm.»
Noch braucht es etwas Geduld. Doch schon bald können die Bewohnenden ihr Wohnzimmer wieder nutzen. Dann mit einem neuen Boden, der sie viele Jahre begleiten wird.
Möglich wird die Erneuerung dank der grosszügigen Unterstützung der Arthur-Widmer-Stiftung sowie der Walter und Louise M. Davidson-Stiftung. Für ihre wertvollen Beiträge bedanken wir uns herzlich.
Daniel Fehr, Marketing & Kommunikation
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