Sommerferien – Wohnhaus Birkenhof

12.07.2022 | Aktuell / Blog > Wohnen >

Im Rahmen der Teilhabe werden die Bewohnenden des Wohnhauses Birkenhof dieses Jahr gezielt dabei unterstützt, individuell – statt wie bis anhin praktisch ausschliesslich in der Gruppe – Ferien zu machen. Die Bewohnerin T.L. hat ein solches Abenteuer gewagt und berichtet hier von ihren Ferien auf Teneriffa:

 

Stephanie Giger: Thea, wann warst du denn in den Ferien und wo genau?
Thea: Im Juni, ich war auf Teneriffa.

Stephanie Giger: Wie bist du dorthin gekommen?
Thea: Ich bin mit dem Flugzeug geflogen, zum fünften Mal. Ich fliege sehr gern und ich reise sehr gern.

Stephanie Giger: Hast du jemanden besucht?
Thea: Ja, meine Schwester. Sie lebt seit ungefähr fünf Jahren auf Teneriffa.

Stephanie Giger: Bist du ganz alleine gereist?
Thea: Ja. Christine, meine Bezugsperson, hat mich zum Flughafen gebracht, dann hat mich eine Hostess zu meinem Sitz im Flugzeug begleitet. In Teneriffa hat eine andere Hostess auf mich gewartet und mich bis zu meiner Schwester begleitet, die mich abgeholt hat. Mir ist es sehr wichtig, dass ich selbständig reise, damit ich mich selber fördere.

Stephanie Giger: Hat alles so geklappt, wie du es geplant hast?
Thea: Ja, es hat zum Glück alles geklappt.

Stephanie Giger: Und du hast dich immer sicher gefühlt?
Thea: Ja, ich habe mich immer gut gefühlt, das war toll.

Stephanie Giger: Wie lange bist du in Teneriffa geblieben?
Thea: Zehn Tage.

Stephanie Giger: Was hat dir besonders gut gefallen in deinen Ferien?
Thea: Das „go lädele“, ich habe Schuhe gekauft und viele Kleider. Am Schluss der Ferien habe ich meine Schwester eingeladen zum Essen, als Dankeschön, dass ich zu ihr kommen durfte.
Meine Schwester hat zwei Hunde, und eigentlich habe ich viel Respekt vor Hunden. Diese beiden sind aber sehr gut erzogen von meinem Schwager und sie waren lieb mit mir. Ich habe mit einem der Hunde spielen können mit einer Flasche.

Stephanie Giger: Hast du typische Spezialitäten gegessen, die es bei uns nicht oft gibt?
Thea: Gefüllte Omelette, mit Käse oder Fleisch, habe ich gegessen.

Stephanie Giger: Wie ging es mit der fremden Sprache, kannst du ein paar Worte?
Thea: Ja klar, die wichtigsten: Gracias, Hola, Si und No.

Stephanie Giger: Hattest du Heimweh in den Ferien oder wärst du gerne noch länger geblieben?
Thea: Früher als Kind hatte ich Heimweh, aber heute nicht mehr. Heute bin ich ja schon 45 Jahre alt, mein Geburtstag ist nämlich der 15. Juli 1977. Und ja, ich wäre gerne länger geblieben, ganz ehrlich gerne einen ganzen Monat.

Stephanie Giger: Was habt ihr so unternommen?
Thea: Wir sind viel laufen gegangen, haben ein Schmetterlingsmuseum angeschaut, denn Schmetterlinge sind meine Lieblingstiere. Das Museum war sehr interessant. Wir haben Besuch gehabt, sind mit Freunden auswärts essen gegangen, in die Badi auch, sind am Meer spazieren gegangen und ich habe in der Gourmetmanufaktur meiner Schwester mitgeholfen.

Stephanie Giger: Das klingt ja toll! Hast du bereits neue Reisepläne?
Thea: Ich gehe gerne wieder zu meiner Schwester und meinem Schwager nach Teneriffa.

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